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Die Funkenspektralanalyse (F-OES, Funken-OES) als chemische Analyse

Methodenbeschreibung

Mit der Funkenspektralanalyse (optische Emissionsspektroskopie, kurz OES) bieten wir Ihnen ein effizientes Werkzeug zur Bestimmung der Werkstoffzusammensetzung und Legierungszusammensetzung an.

Je nach Probengeometrie und -zustand ist diese Analyse quasi zerstörungsfrei und hinterlässt lediglich Brandflecken, die man heraus schleifen oder polieren kann. Dennoch können mit dieser Methode alle wesentlichen Elemente einer Legierung erfasst und bestimmt werden und das mit teilweise sehr geringen Nachweisgrenzen.

Welche Probenbeschaffenheit wird benötigt?

Zur direkten Messung wird eine plane Oberfläche mit mindestens 7mm x 7mm Fläche benötigt. Weiterhin gilt:

  • Die Dicke der Probe sollte mindestens 1-2mm betragen.
  • Dünnere Proben (Folien) können eventuell übereinander gefaltet werden.
  • Die Probe muss elektrisch leitfähig sein, weshalb nur Metalle infrage kommen.

Poröse Materialien, unförmige Proben, Späne usw. können vorher umgeschmolzen werden. Somit lassen sich auch derartige Fälle mit dieser Methode analysieren.

Welche sonstigen Anforderungen gibt es und welche Mindestmenge ist erforderlich?

Am einfachsten können Bauteile mit einer planen Oberfläche mit einem Mindestdurchmesser von 7 mm  untersucht werden. Ideal sind handliche Größen der Proben. Die Oberfläche muss fettfrei und frei von Lackresten, Rost und ähnlichem sein. Eine Reinigung der Oberflächen können wir hausintern vornehmen.

Über geeignete Präparationsmethoden lassen sich auch unförmige Proben, Pulverproben oder Späne analysieren. Hierzu sind lediglich 10 Gramm nötig. Auf diese Weise sind auch Bohrspäne oder kleine Bauteile analysierbar.

Gern beraten wir Sie, falls Sie Fragen haben.

Was kann untersucht werden?

Folgende Metalle/Legierungen können u.a. analysiert werden:

  • Eisenlegierungen (z.B. Gußeisen, unlegierte Stähle, hochlegierte Stähle),
  • Aluminiumlegierungen,
  • Messinglegierungen,
  • Bronzelegierungen,
  • Kobaltlegierungen (Kobalt-Basis-Legierungen),
  • Titanlegierungen und
  • Nickellegierungen (Nickel-Basis-Legierungen)

Bei einer Stahllegierung lassen sich beispielsweise auch die Gehalte von Kohlenstoff (C), Schwefel (S), Phosphor (P) oder Legierungsbestandteile wie Antimon (Sb), Titan (Ti), Vanadium (V) usw. ermitteln.

Typische Brandflecken bei einer Funkenspektralanalyse (F-OES)
Brandflecken bei der Funkenspektralanalyse

Wie wird die Messung durchgeführt?

Im Regelfall senden Sie uns Ihre Proben zu, die wir dann im Labor analysieren. Welche Elemente standardmäßig bei einer Messung erfasst werden, hängt u.a. vom Basiswerkstoff und den Anforderungen ab.

Außerdem ist es möglich, die Funkenspektralanalyse mobil durchzuführen. In diesem Fall wird die Messung bei Ihnen vor Ort durchgeführt, sodass auch größere Proben, stationäre Bauteile oder bereits verbaute Metalle, Stahlträger usw. untersucht werden können. Notwendig sind hier lediglich eine ausreichende Zugänglichkeit zum Bauteil selbst, eine (lokal) plane Oberfläche und eine 230V-Steckdose.

Mobile Funkenspektralanalyse (F-OES vor Ort)
Mobile Funkenspektralanalyse

 



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