Galerie und Untersuchungsbeispiele

Flüssigmetallversprödung eines Edelstahlbauteils

  • Die Bildung metallischer Phasen wird technisch oft angewandt. Beispiele dafür sind die Schmelzflusselektrolyse beim Aluminium oder Lötlegierungen.
  • Negative Auswirkungen können die Bildung von Phasen sein, wenn prozessbegleitende Werkstoffe mit dem Prozessmedium "reagiert". Prozessbegleitende Materialien sollen den Prozess begleiten, aber nicht in den Prozess einwirken soll (z.B. Katalysatoren). Kritisch können hier Rohre, Kessel, Tiegel und andere Bauteile sein, die prozessbedingt Medien (Schmelzen, Chemikalien usw.) transportieren oder bereitstellen.
  • Kommt es zu einer Legierungsbildung ("Reaktion") von Medium und prozessbegleitenden Materialien, kann es zu Havarien kommen. Das hat mehrere Gründe. So können die prozessbegleitenden Materialien durch eine ungewollte Legierungsbildung aufgezerrt werden. Meist verlieren die Werkstoffe außerdem ihre Eigenschaften, d.h. sie können an Festigkeit oder Zähigkeit verlieren.
  • Besonders ungünstig äußert sich die sogennante "Flüssigmetallversprödung". Hier kommt es zu einer Legierungsbildung von Medium (z.B. eine Metallschmelze) und dem prozessbegleitenden Material (z.B. Wandmaterial aus Stahl). Das Medium dringt in das Material ein und zerstört dessen Gefügestruktur.
  • Das Material verfügt schon bald nicht mehr über entscheidende Kennwerte bei Festigkeit, Zähigkeit, Korrosionsbeständigkeit oder Materialdicke. Ein Versagen des prozessbegleitenden Materials ist die Folge.
Flüssigmetallversprödung eines StahlsFlüssigmetallversprödung eines StahlsFlüssigmetallversprödung eines StahlsFlüssigmetallversprödung eines Stahls

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