Gutachten zur Fremdkörpern in Produktionsanlagen und Lebensmitteln

Öfter als man vermutet, führen Verunreinigungen, Fremdkörper oder Partikel in Produktionsanlagen dazu, dass Produkte unbrauchbar werden.

Als Beispiel kann hier die Lebensmittelindustrie genannt werden. Fremdkörper sind unerwünscht, egal ob es sich um Säfte, Milchprodukte (Joghurt, Milch), Tiefkühlware, Fertiggerichte oder Wurstwaren handelt. Derartige Anlagen sind immer mit entsprechender Analytik ausgestattet, die Fremdkörper frühzeitig erkennen sollen. Metalldetektoren sind hier ein geeignetes Mittel, allerdings haben diese Detektoren ihre Grenzen. Wird das Volumen (oder die Masse) des Partikels zu klein, kann dieses nicht eindeutig erkannt werden. Ebenso hinterlassen Kunststoffteile (Plastikstücken) ebenfalls kaum detektierbare Spuren. Besonders haarfeine Drähte, kleinste Metallspäne, Abrieb, Stäube oder sonstige Verunreinigungen werden kaum erkannt.

Da ein Produktionsprozess auf Maschinen und Fertigungsanalagen angewiesen ist, sind auch die Quellen dieser Verunreinigungen nicht zu beseitigen. Hier setzt die Arbeit eines Gutachters doppelt an.

Zum Ersten lassen sich durch den objektiven und unvoreingenommenen Blick eines Gutachters zuverlässig die Quellen oder Kombinationen von Ursachen benennen.

Sind unpassende Werkstoffe im Einsatz oder kommt es zu ungünstigen Materialpaarungen, können wir zum Zweiten als Sachverständigenbüro Lösungen erarbeiten, die Alternativen zu den vorhandenen Werkstoffen liefern.

Einsatzfelder und Beispiele gutachterlicher Tätigkeit

Das Gutachter- und Sachverständigenwesen wird im Wesentlichen durch zwei Eigenschaften beschrieben.

Zum Ersten ist es das (spezialisierte) Wissen eines Fachgebietes. Hierbei ist es einem Gutachter möglich, problemlos auf die teilweise komplexen Fragestellungen zu seinem Wissensbereich Stellung nehmen zu können.

Zum Anderen arbeitet ein Gutachter und Sachverständiger unabhängig. Er bildet sich seine Meinung aufgrund objektiv gewonnenener Ergebnisse und mithilfe seines Kenntnisstandes. Daher wird eine gutachterliche Dienstleistung oft mit gerichtlichen Streitfällen assoziiert. Und tatsächlich gehören Gerichtsgutachten zur Kernkompetenz eines Sachverständigen.
Aber auch abseits von Gerichtsverfahren kann ein Sachverständiger wichtige Arbeit leisten. Denn oft wird eine schriftliche und verbindliche Aussage benötigt, um einen Schadensfall bewerten zu können. Ebenso kann ein Gutachter Fachfragen beantworten oder zu und Problemstellungen Stellung nehmen.

Um welche Fragstellungen es sich handeln kann, sehen Sie hier:

  • Materialversagen bei metallischen Komponenten (Ursachenklärung zum Werkstoffversagen)
  • Vergleichende Lackuntersuchung (Mikroanalytische Untersuchung von Lacksplittern nach Unfall im Straßenverkehr, bei Unfallflucht usw.)
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  • Fahrzeuglampenbegutachtung bzw. Wendelbruchuntersuchungen (im Rahmen von Unfallrekonstruktionen zur Klärung einer Mithaftung oder Haftung bei Unfällen im Straßenverkehr)
  • Beantwortung von Streitfragen zu Beschichtungen (z.B. Pulverbeschichtungen, Eloxal usw.), Lacken oder Oberflächenvergütungen
  • Bewertung von Materialeigenschaften für spezielle Bauteile und Anwendungen (z.B. Verwendbarkeit von Stählen in lebensmitteltechnischen Produktionsanlagen, Ermittlung von Verschleißeigenschaften)
  • Bestimmung und Begutachtung von Fremdkörpern (Partikeln, Späne etc.) und Ermittlung der Herkunft von Fremdkörpern in Fertigungsanlagen, Produktionsanlagen und in Lebensmitteln.
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